
Dass selbst die besinnungslose Fettlebe an Weihnachten nicht mehr über das Zerbrechen der wenigstens funktionalen Gesellschaft, die wir kannten, hinwegtäuschen kann. Und schon gar nicht hinwegtrösten.
Dass aber der materialistische Hedonismus noch durch die Fußgängerzonen stolzieren wird, wenn du schon mit dem Pappschild an deren Rand sitzt. Und dass du der Parade wirst zuschauen müssen.
Dass das Leben in der Lüge für die Managementklasse eine alles umschließende Perfektion erlangt hat, die dank neuer und reaktivierter Atomkraftwerke zur Stromversorgung zusätzlicher Serverfarmen selbst Lücken in der Matrix, die der Widerstand freilegt, bis zum n-ten Grad retuschieren kann. In Echtzeit.
Dass dank KI fortan auch alle Bilder, bewegt oder unbewegt, lügen bis zum Beweis des Gegenteils. Wie bisher bereits alle Texte. Und schon bald alle Stimmen, so vertraut sie auch klingen mögen.
Dass du an deiner eigenen Außerdienststellung durch die KI mitwirken sollst und das Ergebnis millionenfacher Obsoleszenz nichts weniger als ein Bürgerkrieg sein wird, der sich nicht mehr in digitale Kontrollzonen einhegen lässt.
Dass in der realen Welt, solange die Matrix steht, keine der Täterinnen (w/m/d) der 2015er Grenzlöschung je verhaftet und zur Verantwortung gezogen wird. Dito keine der Täterinnen (w/m/d) der uns aufgezwungenen, katastrophalen „Energiewende“. Dito keine der Täterinnen (w/m/d) des Covid-Regimes. Dito keine der Profiteurinnen (w/m/d) der ukrainischen Blutgeld-Waschmaschine.
Dass die Generation deines Sohnes – weiß, männlich, deutsch – nach dem Willen der Herrschenden (w/m/d) höchstens einem einzigen gewinnbringenden Daseinszweck zugeführt werden soll: als Kanonenfutter an der Ostfront, um zugleich das hartnäckige Problem „toxischer weißer Männlichkeit“ elegant zu lösen.
Dass aber auch die Generation deiner Tochter die Folgen im Übermaß zu tragen haben wird: insbesondere, aber längst nicht nur, durch die Verunmöglichung ihrer biologischen Aufgabe als Mütter (nicht m/d). Die schon jetzt als „toxische weiße Weiblichkeit“ zu gelten hat.
Dass es zwei Gründe für die Eskalation des Antisemitismus in Deutschland gibt: a) seinen Import und b) diesen Grund.
Dass unsere ehemals vermeintliche „Schutzmacht“ jenseits des Atlantiks jetzt laut Mainstream der andere der beiden Schurkenstaaten ist, die uns angeblich mit derselben Vernichtungsabsicht in die Zange nehmen. Und doch, obwohl tatsächlich der einzig wahre der beiden, immer noch derjenige, nach dessen Pfeife das deutsche Establishment tanzt – aber die Mittel- und Unterschicht eben auch.
Dass die NATO von den USA gegründet wurde, um in Europa „die Amerikaner drinnen, die Russen draußen und die Deutschen unten zu halten“ (Hastings Lionel Ismay, erster NATO-Generalsekretär), und dass sie inzwischen nicht einmal mehr so tun muss, als ob es anders wäre. Ganz ähnlich die EU, deren Strukturen seit frühesten Anfängen der „europäischen Einigung“ von US-Geheimdiensten und US-Interessen gesteuert werden.
Dass Merz, Macron und Starmer wie durch ein Wunder zeitgleich und demokratisch gewählt die ihnen anvertrauten europäischen Schlüsselstaaten vom Wohlergehen ihrer Völker emanzipieren. Dass aber Starmer dabei am Ende wohlmöglich doch uneinholbar vorn liegt.
Dass die Deutschen inzwischen so kuhdumm sind, wie sie es vielleicht nicht einmal zur Nazizeit waren, und als treubrave Kälber ihre Schlächter weiterhin verlässlich selber wählen. Und dass sie noch dann, wenn man sie über die Klinge springen lässt, ihre tief eingeimpfte Hasspropaganda gegen die falschen Feinde richten.
Dass diejenigen, die Deutschland als historisch gewachsenes Erfolgsmodell und als Idee wie ein Unkraut zertreten wollten, sich nun bald genüsslich zurücklehnen und sagen können: „Wir haben es ausgerottet. Das kommt nicht wieder.“ Und dass sie, falls ihnen die Totalität ihres unwiderbringlichen Zerstörungswerks sowie ihre Nähe zum bislang letzten Zerstörer Deutschlands je zu Bewusstsein kommen sollte, sich sodann als wortgewaltige „Bewahrer“ aufspielen werden, um bis an ihr Lebensende über ihre Schuld hinwegzutäuschen.
Dass all diese Vernichtung von Existenzen und Hoffnungen ohne Not herbeigeführt wurde, durch eine Mixtur aus projiziertem Selbsthass, Neidaffekt, Bindungslosigkeit, Korruption, Hybris und Wohlstandsverwahrlosung. Zuzüglich des erwähnten kuhdummen und hundsfeigen Geschehenlassens.
Dass es trotz und alledem irgendwie weitergehen muss, solange noch das Lämpchen glüht. Und dass von dir dazu Lösungen verlangt werden.


Danke für diesen kraftvollen und wunderbaren Text. Meine Gedanken sind ähnlich gelagert.
Wir sind als Kleindarsteller eingebunden in das gigantische Schauspiel auf offener Weltbühne, wie und wie lange ein System funktioniert, wenn ausschließlich bescheuerte, geistig extrem minderbemittelte Schwachmaten auf sämtliche Führungspositionen platziert werden. Ist das noch erbarmungswürdig oder kann das weg, weil‘s schon jenseits von Gut und Böse ist?
Es wird von Schwurblern berichtet, die seit längerem schon die absolute fake-news verbreiten, der wahre Grund für die Verarmung der Leute wäre der generelle Zusammenbruch des werte-westlichen Phantasiegebildes, das basieren würde auf einem Finanz- und Geldsystem, das 2019 endgültig kollabiert sei.
Weshalb auch Corona als globales Umverteilungswerkzeug gestartet wurde, um so schnell so viel wie möglich abzugreifen. Die Umlenkung der Geldströme in die Rüstung wäre nur ein Symptom, ein weiterer, sinnloser Versuch, den Untergang etwas aufzuhalten. „So a Schmarrn, ha, oda ned?“
Lieber Herr Driesen,
vor kurzem habe ich in ganz anderem Zusammenhang etwas gelesen, dass ich mir notiert habe, um es nicht zu vergessen wie so vieles, das ich mir eigentlich merken wollte:
„Man schafft niemals Veränderung, indem man das Bestehende bekämpft. Um etwas zu verändern, baut man Modelle, die das Alte überflüssig machen.“ (Buckminster Fuller)
Mir hat daran gefallen, dass sich damit der eigene Fokus auf etwas Positives richten kann statt ausschließlich auf das Negative, mit dem man sich nicht abfinden will (auch wenn es ohne ein bißchen „Bekämpfen“ und Widerstand wohl nicht hinhauen wird mit der Veränderung). Zu dieser Jahreszeit und Weltlage kam mir das Zitat genau richtig. Allerdings bleibt natürlich die Frage zu beantworten, was das für Modelle sein sollen und wie man daran am erfolgreichsten baut. Das kann man sich ja für 2026 vornehmen…
Herzliche Grüße zum Jahresende – und alles Gute für Sie und Twasbo auch im neuen Jahr!
Carola Zechert
Liebe Frau Zechert,
da muss ich Ihnen bzw. Herrn Fuller natürlich Recht geben und vor diesen weisen Worten auf die Knie fallen. Und natürlich wollen wir dem Kampf möglichst ausweichen. Aber ich fürchte, ohne wird es tatsächlich nichts werden, auch nicht mit den neuen Modellen.
Einen hab ich noch vor der Jahreswende – aber speziell Ihnen natürlich schon bei dieser Gelegenheit: ein gutes bis noch bessseres 2026!