Warum treten weiße Eltern vor die Kameras, wenn ihre Kinder von Migranten getötet wurden, und verlangen doch kein Ende der fatalen Zuwanderungspolitik? Der Messermord von Southampton offenbart: Das kontra-intuitive Verhalten hat Methode – und fügt sich in einen durchdachten Krisenreaktionsplan der Vielfalts-Förderer.

Großbritannien erlebte dieser Tage einmal mehr die gewaltsame Entladung ethnischer Spannungen, die aus den Folgen politisch gewollter Massen-Einwanderung aus Elendsgebieten der Welt resultiert. Anlass war diesmal der Prozess gegen einen Sikh, der bereits im Dezember in Southampton einen weißen Briten polnischer Abstammung niedergestochen hatte. Das 18-jährige Opfer, Henry Nowak, war dabei nicht nur auf offener Straße verblutet, sondern von herbeigerufenen Polizeibeamten zuvor auch noch auf dem Bürgersteig liegend mit Handschellen gefesselt worden. Denn der Täter hatte die Rassismus-Karte gezogen und behauptet, wegen seiner Hautfarbe bedroht worden zu sein.
Daraufhin untersuchten die Polizisten Nowaks Gesundheitszustand nur noch äußerst oberflächlich, obwohl er ihnen mit letzer Kraft erklärte, eine Stichwunde in der Lunge zu haben und – kennen wir das nicht irgendwoher? – nicht atmen zu können. Sie bescheinigten ihm schließlich bei laufender Body-Cam: „I don’t think you have been, mate!“ („Ich glaube nicht, dass du [gemessert] wurdest, Kumpel!“). Nowak starb innerhalb einer Stunde. Das Letzte, was er hörte, war die Verlesung seiner Rechte durch die Polizei. Der Sikh blieb zunächst unbehelligt und wurde erst später – ganz ohne Handschellen – festgenommen. Seine Familie hatte ihn derweil unterstützt, die Fahnder auf falsche Fährten gelenkt und die Tatwaffe von Blutspuren gereinigt.
All diese Sachverhalte, einschließlich des Videomaterials und des Umstands, das der Sikh eine ihm als „religiöse Eigenheit“ ausdrücklich erlaubte traditionelle Stichwaffe benutzte, waren wegen ihrer Brisanz bis zum Prozessbeginn unter der Decke gehalten worden. Es sollte wohl um jeden Preis verhindert werden, dass ein umgekehrter Präzendenzfall wie beim Tod des amerikanischen Fentanyl-Junkies George Floyd („I can’t breathe!“) in Polizeigewahrsam entstehen konnte. Damals, 2020, waren von Anhängern der Bewegung „Black Lives Matter“ eine Reihe US-amerikanischer Innenstädte niedergebrannt und geplündert worden.
Doch als nun vor Gericht alles ans Tageslicht kam, brachen in Southampton tagelange Unruhen der indigenen Bevölkerung aus und entluden sich an den Polizeikräften. Da half es auch nicht mehr, dass der Täter zur einer langjährigen Haftstrafe verurteilt wurde. So heftig tobte die Wut der vom Starmer-Regime zu Bürgern zweiter Klasse degradierten weißen Briten, dass Einsatz-Hundertschaften in schwerer Schutzmontur zeitweise einen demütigenden Rückzug antreten mussten. Indes vergingen nur Minuten, bis die linksliberalen Mainstream-Medien der Insel (und mit zeitlicher Verzögerung auch Deutschlands) die Proteste gewohnheitsmäßig als „rechtsextrem“, von dubiosen Populisten gesteuert und gegen den multikulturellen Frieden gerichtet eingeordnet hatten.
Eines ihrer wichtigsten Druckmittel, um die die Protestierer als rassistische Aufwiegler brandmarken zu können, war eine Pressekonferenz, die der Vater des Getöteten gegeben hatte. Er hatte dabei vom Blatt abgelesen, die Familie wünsche nicht, dass der Tod seines Sohnes für „Hass, Spaltung oder Spannungen“ instrumentalisert werde (bei Minute 6:34). Stattdessen möge man lieber mit „gesundem Menschenverstand für Gefühl für Recht und Gesetz“ gesetzgeberisch gegen „Messer-Verbrechen“ vorgehen – hübsch neutral formuliert, als ob Messer aus eigenem Antrieb ins Fleisch der Opfer dringen.
Und genau das ist die Auffälligkeit an diesem Vorgang, so oft er sich auch in immer ähnlicher Weise wiederholt: die geradezu selbstverleugnende Leidensfähigkeit der Hinterbliebenen weißer Opfer bei Gewalttaten durch Migranten und Asylbewerber. „Das von Nowaks Vater vorbereitete Statement“, schrieb John Carter auf Substack, „klang nicht wie die Worte eines Mannes, dem das Herz vor Trauer um seinen ermordeten Jungen gebrochen war, aber das tun solche Erklärungen nie.“ Solche Väter, so Carter, „sind immer ruhig und gefasst, höchstens ein wenig betrübt, vielleicht wischen sie ein Tränchen weg, und immer, immer legen sie Wert darauf zu betonen, dass der Tod ihres Kindes kein Anlass zur Rache sei.“
Nun wäre Rache zwar ein menschlicher Ur-Instinkt, aber sicher keine politisch geeignete Reaktion. Doch die Frage stellt sich stattdessen: Warum schleudert kaum ein Vater mit soeben erstochenem Sohn und kaum eine Mutter mit kürzlich vergewaltigter Tochter anlässlich solcher Medien-Auftritte der Politik das Naheliegende ins Gesicht – ihre Schuld an einer wahnwitzigen, unkontrollierten Massenzuwanderung gegen den Willen und die Interessen derer, die von den „Volksvertreterinnen“ angeblich vertreten werden? Die Antwort: Das kontra-intuitive Verhalten beraubter Eltern in den von migrantischen Messerstechern heimgesuchten Nationen des „Westens“ hat Methode. Es handelt sich tatsächlich häufig um ein vorgefertigtes Skript, das abgearbeitet wird. Der Vater von Henry Nowak nahm sich sogar die Zeit, sich bei den beiden weiblichen „Family Liaison Officers“ (Familien-Kontaktbeamtinnen) der Polizei Southamptons für ihre Unterstützung zu bedanken. Gut möglich, dass sie dem Elternpaar auch bei der Formulierung ihres Statements behilflich waren.
Denn mit psychologischer Hilfestellung kennen sich britische Autoritäten aus. So wurde auf der britischen Insel 2010 das erste Behavioural Insights Team der Welt gegründet, was man mit „Expertengruppe für Verhaltens-Einsicht“ übersetzen könnte. In Großbritannien ist es landläufig als „Nudge Unit“ („Anstubs-Einheit“) bekannt: ein Team von Fachleuten für die sanfte verhaltenspsychologische Lenkung der Bevölkerung, auch im Fall von brisanten Gewaltverbrechen wie in Southampton. Es ist eine Regierungsorganisation, die in enger Abstimmung mit dem World Economic Forum seither auch in anderen „westlichen“ Nationen etabliert wurde. Sie trachtet danach, die Reaktion von Sprechern, Gesetzgebern und Planern auf markante Ereignisse nach wissenschaftlichen Erkenntnissen zu optimieren. Oberstes Ziel: keine missliebigen Regungen der Öffentlichkeit.
Wenn solche subtilen Beeinflussungen allerdings nicht ausreichen, gibt es noch Stufe zwei: ein Programm der britischen Sicherheitsdienste namens „Controlled Spontaneity“ („kontrollierte Spontanität“). Es wird aktiviert, wenn Terrorakte oder schockierende Ereignisse wie das von Southampton die Öffentlichkeit aufwühlen. Entwickelt wurde „Controlled Spontaneity“ in Vorbereitung auf die Olympischen Spiele von London 2012, als mit Anschlägen von Islamisten gerechnet wurde. Der Plan war, im Fall einer Attacke die Reaktion der Menschen bestmöglich vom Thema und den Ursachen abzulenken, um mit den Spielen fortfahren zu können.
Zwar blieb der Ernstfall 2012 aus, doch seither kam das Programm schon in einigen Fällen von „Atrocities“ zum Einsatz. Dabei werden etwa ausgewählte Imame, Pfarrer oder Rabbis alarmiert, die dann kurzfristig vor die Kameras treten und vorbereitete Solidaritätsadressen vortragen. Hashtags erscheinen in den Sozialen Medien, „spontan“ auf Pappschilder gedruckte Äußerungen harmloser Anteilnahme, die aussehen wie von Normalbürgern improvisiert, tauchen noch in der Nacht an den Tat- und Gedenkorten auf. Ausgesuchte und speziell gebriefte „Leute von der Straße“ werden vor die TV-Kameras geschickt, örtliche Zeitungen und Sender mit Zitaten versorgt. Auf Redaktionen wird mit Mahnungen zu korrekter Berichterstattung Druck ausgeübt. So ist sichergestellt, dass das gewünschte Narrativ sich in kürzester Zeit durchsetzt.
Ähnliche Tendenzen und Strukturen haben sich auch anderswo bewährt, wo eine weiße Mehrheit von gewalttätigen Minderheiten terrorisiert wird. In den USA existiert eine schemenhaft unauffällige Bundesbehörde namens Community Relations Service (CRS), seit in den 1960er-Jahren der Civil Rights Act in Kraft trat. Vieles, was der CRS tut, ist einem Geheimhaltungs-Privileg ähnlich dem des FBI unterworfen. Seine Agenten, die „Facilitators“ („Kümmerer“) heißen, tauchen an den Türschwellen von weißen Familien auf, deren Kinder von andersfarbigen Tätern ermordet wurden. Ihr Job: dafür zu sorgen, dass sich keine Spannungen in der „multiethnischen Gemeinschaft“ entladen. Das kann durch Appelle an den Gemeinsinn geschehen, doch für hartnäckigere Fälle von Kooperations-Verweigerung sind auch freundliche Hinweise auf mögliche Konflikte mit Gesetzen gegen „Hassrede“, Landfriedensbruch und ähnliches denkbar.
Wenig Konkretes dringt an die Öffentlichkeit, doch die CRS-Agenten scheinen gemeinhin einen guten Job zu machen: Auch in den USA sind die Erklärungen beraubter Eltern im Regelfall tränenreich, aber sanftmütig und schicksalsergeben. Der MAGA-Bewegung ist dies ein Indiz für die anti-weiße Manipulation der Gesellschaft durch die globalistischen Democrats. Im vergangenen Jahr versuchte die Trump-Regierung, mit Mittelstreichungen und Entlassungen gegen den CRS vorzugehen. Nur wenige Monate später stellte der Kongress den alten Status wieder her und zwang das Justizministerium, eine Reihe der „Kümmerer“ erneut einzustellen. Derzeit geht die Sache den Weg durch die Gerichtsinstanzen.

In Deutschland sind ebenfalls Fälle publiziert, in denen die Reaktion der Eltern getöteter Söhne und Töchter ungewöhnlich friedfertig und geradezu selbstverleugnend ausfiel. Am bekanntesten ist der Tod der 19-jährigen Freiburgerin Maria Ladenburger im Jahr 2016, die vom vermutlich afghanischen Flüchtling Hussein Khavari vergewaltigt und ermordet wurde. Henrik M. Broder kommentierte einige Jahre später in einem seiner Bücher: „Ich habe kein Verständnis für Eltern, die eine Stiftung zugunsten von Flüchtlingen gründen, nachdem ihre Tochter von einem Flüchtling ermordet wurde. So ein moralisches Übermenschentum ist mir verdächtig, vor allem, wenn die Eltern sich auch dagegen verwahren, dass der Tod ihrer Tochter politisch instrumentalisiert wird. Als ob sie es nicht selber tun würden.“ Die Maria-Ladenburger-Stiftung, auf deren Webseiten der gewaltsame Tod ihrer Namenspatronin mit keinem Wort erwähnt wird, bietet ihre Dienste allerdings nicht nur Migranten an. Sie fördert allgemein Medizin-Studierende der Uni Freiburg in „schwierigen Lebenslagen“.
Rainer Wendt, bis vor kurzem Bundesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft, beklagte am Beispiel des Falles Ladenburger den Mangel an Empathie für die Opfer durch Politik und Mainstream-Publizistik: „Kein Wort des Mitgefühls, nirgends Selbstzweifel, nur arrogantes Beharren auf der eigenen edlen Gesinnung.“ Und diese Gesinnung organisiert sich in solchen Fällen ähnlich effektiv wie in den USA oder Großbritannien. In Deutschland ist dafür die sogenannte Zivilgesellschaft zuständig – Sammelbegriff für eine Unzahl an vermeintlich basis-organisierten „Nichtregierungsorganisationen“ aus der Mitte der Bevölkerung, die in Wahrheit direkt oder indirekt massiv von staatlichen Stellen und Parteien finanziert werden.
Nach dem tödlichen Messerangriff eines afghanischen Asylbewerbers in Aschaffenburg 2025 (zwei Tote, drei Verletzte) kam es aus Sicht dieser durchstrukturierten „Zivilgesellschaft“ zum Super-Gau: zu einer spontanen Kundgebung mit Schweigemarsch schockierter Bürger. Doch sofort brachte ein „breites Bündnis“ eine linksextreme Gegendemonstration auf die Straße, deren Aktivisten durch Polizisten davon abgehalten werden mussten, über den Schweigemarsch herzufallen. Dem Lokalsender Radio Primavera zufolge zeigten sich die Richtigmeinenden, die am Tatort Lichter entzündeten, „angewidert von der politischen Vereinnahmung der Bluttat.“ Ein Vertreter der Partei Die Linke forderte laut Wikipedia, die Aufmerksamkeit stattdessen auf „auf die psychische Krankheit des Täters sowie auf den gesellschaftlichen Umgang damit“ zu richten.
Auch bei einem weiteren, besonders abscheulichen Verbrechen, dem Messer-Massaker eines staatenlosen Palästinensers in einem Regionalzug in Brokstedt 2023 (zwei Tote, fünf Verletzte), war die Gesellschaft der Vielfaltsförderer auf Zack. In Person der damaligen Innenministerin Nancy Faeser (SPD) gab sie noch am Tag danach auf dem Bahnsteig zu Protokoll, das Wichtigste sei jetzt, die Tat nicht von Rechtsradikalen instrumentalisieren zu lassen. Für die Opfer und Hinterbliebenen: kein Wort.
Der Vater der ermordeten Jugendlichen Ann-Marie Kyrath (17) indes reagierte anders als seine psychologisch weichgeklopften Leidensgenossen in anderen Fällen: Er ging an die Medien, um politische Verantwortung einzufordern – nicht nur von Spitzenvertretern der Parteien, sondern auch von den vielen anderen Fürsprechern der Vielfalts-Bewegung. Im Gespräch mit der FAZ sagte Kyrath im Januar dieses Jahres: „Prominente geben ja auch gern Konzerte gegen rechts oder sprechen sich mit großer Geste für die Aufnahme von Flüchtlingen aus. Bei uns oder anderen Mordopfern hat sich noch nie ein Prominenter für ein Konzert gemeldet. Ebenso wenig ist mir bekannt, dass irgendein Prominenter jemals seinen medienwirksamen Auftritten hat Taten folgen lassen und bei sich zu Hause zwei oder drei Menschen aufgenommen hätte.“
Kyrath ist in Kontakt mit mehr als tausend Familien, die Angehörige durch ähnliche Gewalttaten verloren haben. Doch seine Versuche, ein Netzwerk zum Auffangen solcher traumatisierter Menschen zu knüpfen und zu institutionalisieren, würden von der Politik „regelrecht boykottiert“. Offenbar, so kann man nach Southampton nur schlussfolgern, darf der gut eingeübte Krisenreaktionsplan bei migrantischen Verbrechen gegen weiße Familien nicht aus dem Takt gebracht werden.


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